ELSA Law Schools

Du möchtest Europa erleben, andere Kulturen kennenlernen und dich mit Jurastudierenden aus der ganzen Welt austauschen?

Themen, Sprache, Orte, Menschen – kaum ein anderes Angebot verkörpert den internationalen Spirit des ELSA Netzwerks so gut wie die Law Schools!
Zwei Mal jährlich werden europaweit die ELSA Law Schools ausgeschrieben. Im Rahmen von 7-14 tägigen Programmen treffen sich Teilnehmende aus ganz Europa, um sich mit einem – mehr oder weniger exotischen – juristischen Thema auseinanderzusetzen. In verschiedensten Städten organisieren ELSA Gruppen ein akademisches Programm, bei dem Teilnehmende mit Expert:innen aus Theorie und Praxis vielfältige Themenbereiche (zB. Sports Law, Refugee and Migration Law oder Gaming Law) kennenlernen und stets auch einen Einblick in die Praxis erhalten bzw. neue Fähigkeiten selbst unter Beweis stellen können (zB. beim Besuch von Institutionen oder im Rahmen von Moot Courts). Daneben gibt es ein buntes soziales und kulturelles Programm, bei dem die Teilnehmenden die Stadt kennenlernen und sich untereinander austauschen – dazu gehört traditionell ein Gala Ball, aber auch Stadtführungen, Kneipentouren, Bowling, Stand Up Paddling, Karaoke und vieles mehr!
Internationalität wird hier groß geschrieben: die Law School werden auf Englisch abgehalten, finden in verschiedenen europäischen Städten statt und vereinen internationale Teilnehmende und Referent:innen.

Hier findet ihr mehr Informationen und die aktuell angebotenen Law Schools: https://lawschools.elsa.org/
Ausgeschrieben werden die Law Schools im Oktober und März.

Auf einen Blick:

  • 7- 14 Tage in den Semesterferien
  • 20 Std. akademisches Programm (zB. Workshops, Vorlesungen) von Expert:innen aus Theorie und Praxis + Social programme (zB. Gala Ball)
  • Fokus auf Praxis & Erwerb neuer Fähigkeiten -> inkl. mock trials, case studies, institutional visits
  • 30 – 50 Teilnehmer:innen aus ganz Europa
  • vielfältige Themenbereiche
  • Internationalität: Sprache Englisch, versch. europ. Städte, internationale Teilnehmende und Referent:innen
  • Teilnehmerbeitrag von max. 350 € für Unterkunft, Verpflegung etc. der ersten 7 Tage + Förderungsmöglichkeiten durch ELSA Deutschland
  • Anmeldungen & aktuell angebotene Law Schools: https://lawschools.elsa.org

 

Neugierig?
Hier findest du Erfahrungsberichte von Studierenden aus Münster, die bereits an Law Schools teilgenommen haben!

Podcastfolge: Mit ELSA ins Ausland- Teil 3 - Erfahrungsbericht ELSA Law Schools | ELSA Münster stellt sich vor
EU Institutional Law, ELSA Belgium

ELSA ist international – klar, wir sind ja auch die EUROPEAN Law Students‘ Association. Doch so richtig spüren, was das bedeutet, kann man auf lokaler Ebene selten. Ein Angebot, das diesen „international spirit“ wie kaum ein anderes verkörpert, sind die ELSA Law Schools. Zwei mal im Jahr habt ihr – wie Studierende in ganz Europa und darüber hinaus – die Möglichkeit, euch für ein ein- bis zweiwöchiges Programm in einer der vielen schönen Städte Europas (zB. Brüssel, Lissabon, Thessaloniki, Wien, Sofia …) anzumelden und mit einer Gruppe von internationalen Studierenden eine bunte Mischung aus akademischem Programm (Vorträge, Besuche von Institutionen …) und kulturellen wie sozialen Aktivitäten zu erleben.

Ich durfte Anfang Juli an der SELS (= Summer ELSA Law School) von ELSA Belgien zu „EU Institutional Law“ teilnehmen. Eine Woche lang habe ich in der „Hauptstadt Europas“ verbracht und mich intensiv mit dem Recht der europäischen Institutionen beschäftigt: Es gab eine Einführungsvorlesung zu den EU-Institutionen, Vorträge zum Binnenmarkt, zur EZB, dem EU-Datenschutzbeauftragten, der EU-Kommission und dem Wettbewerbsrecht. Außerdem haben wir das Europäische Parlament, den Rat und die EU-Kommission besichtigt und wurden durch die Gebäude geführt. Auch das kulturelle Programm durfte dabei nicht zu kurz kommen: im Parlamentarium und im House of European History haben wir einen Einblick in die europäische Geschichte erhalten und bei einer Sightseeing-Tour Brüssel kennengelernt. In der belgischen Hauptstadt durften natürlich auch der Besuch eines Schokoladenmuseums sowie die Verköstigung von belgischen Waffeln und Pommes nicht fehlen. Abgerundet wurde diese ereignisreiche Woche dann mit einem bunten „social programme“: über die Woche verteilt wurden uns verschiedene Bars und Pubs in Brüssel gezeigt, bei einer „national food and drinks night“ hieß es dann typische Speisen und Getränke der Heimatländer der anderen Teilnehmenden zu genießen (einstimmiger Favorit: Parmigiano aus Italien) und beim Bowling konnten sich die Teilnehmenden von ihrer sportlichen Seite zeigen. Am Donnerstag brachen wir dann zur Karaoke-Nacht auf und konnten uns für den Rest der Woche mit Ohrwürmern versorgen. Ein besonderes Highlight war schließlich der Gala Ball am Freitag: schick herausgeputzt haben wir ein köstliches Dinner genossen (der Schokoladenkuchen war vermutlich mein kulinarisches Highlight) und sind dann zur anschließenden Party auf der Dachterrasse der Universität Saint-Louis weitergezogen.

Neben diesem spektakulären und eindrucksvollen Programm zeichnet sich dieses Angebot auch dadurch aus, dass man mit Studierenden aus ganz Europa zusammen kommt – ich habe in dieser Woche Jurastudierende aus Frankreich, Belgien, Italien, Portugal, Malta, Griechenland, Albanien, Bulgarien, Ungarn, Polen (und noch einigen anderen Ländern) getroffen, die auch ganz unterschiedliche Verbindungen zu ELSA hatten (Personen, die mit ELSA überhaupt nichts zu tun haben, Mitglied sind oder auch solche, die sich aktiv selbst bei ELSA engagieren – so habe ich zB. einen Studenten aus Azerbaijan getroffen, der nach der Organisation von drei Law Schools nun das erste Mal eine als Teilnehmer genießen konnte). Nicht nur war es spannend, sich über kulturelle Unterschiede, das Jura-Studium im internationalen Vergleich und Berufswünsche auszutauschen – auch sprachlich war das eine besondere Erfahrung für eine Sprachenliebhaberin wie mich: auch wenn die meiste Kommunikation auf Englisch lief, konnte ich in einigen Gesprächen mein Französisch unter Beweis stellen und aus allen Ecken konnte man verschiedenen Sprachen lauschen.

Ihr hört also unverkennbar aus meinem Bericht heraus: die ELSA Law Schools sind auf vielfältigen Ebenen eine einzigartige und unvergessliche Erfahrung und ein – vielleicht oftmals eher unbekanntes – Angebot, was ich jeder und jedem von euch nur herzlichst weiterempfehlen kann!

Ich hoffe, ich konnte euer Interesse an den Law Schools wecken und wünsche euch viel Spaß bei eurem internationalen ELSA Abenteuer!
Fiona

Ansprechpartnerin

Raphaela Pavlidou

Elisabeth Klingeler

Vorständin für S&C