ELSA x Pride Month

Der Juni ist Pride Month! Wie das bedeutet und wie ELSA diesen feiert, erfahrt ihr im Folgenden!

Pride Flag

Warum „ELSA x Pride Month“?

Schon seit 1992 prägt das aktuelle Philosophy Statement unsere Arbeit bei ELSA. Ein prominenter Teil dieses Statements ist unsere Vision: ”A just world in which there is respect for human dignitiy and cultural diversity.”. Auf Basis dieses Philosophy Statements wollen wir als Teil der European Law Students‘ Associationen einen Beitrag zur juristischen Ausbildung und zur Förderung der sozialen Verantwortung von angehenden Jurist:innen leisten.

Im Juni wollen wir uns daher passend zum Pride Month verschiedenen Aspekten rund um Rechte von LGBTQIA+ Personen widmen. In den kommenden Wochen erwarten euch dazu Infoposts, Podcastinterviews und zwei spannende Veranstaltungen mit hochrangigen Gästen. Als Abschluss wollen wir euch schließlich die Möglichkeit geben, euch selbst tiefer mit einigen Aspekten beschäftigen: wir haben die große Freude, im Rahmen unserer Projektreihe einen Aufsatzwettbewerb in Kooperation mit der Ad Legendum zu veranstalten.

Hier findet ihr nach und nach weitere Informationen zu den einzelnen Elementen der Projektreihe sowie spannende Informationen rund um den Pride Month (zB. die auf Instagram erschienen Infoposts – für diejenigen von euch, die kein Instagram nutzen).

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und einen spannenden Pride Month mit euch!

 Veranstaltungen

15.06, 19 Uhr: Rechte von Trans* Personen und das Selbstbestimmungsgesetz

In ihrem Koalitionsvertrag hat sich die Ampelkoalition einigen schon lange geforderten queerpolitischen Anliegen gewidmet: so soll zB. das geltende (und schon mehrfach zum Teil für verfassungswidrig erklärte) Transsexuellengesetz (TSG) abgeschafft und durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzt werden sowie das Familienrecht (insb. das Abstammungsrecht) reformiert werden. Diesen beiden Vorhaben wollen wir uns mit zwei Veranstaltungen näher widmen.
Am 15.06. haben wir Kalle Hümpfner (Fachreferent*in für gesellschaftspolitische Arbeit beim Bundesverband Trans*) und Tessa Ganserer (Bundestagsabgeordnete, Bündnis 90/Die Grünen) zu Gast, die sich mit uns die aktuelle Rechtslage für Trans* Personen in Deutschland ansehen, damit verbundene (rechtliche wie praktische) Probleme beleuchten und aufzeigen, was wir von einem neuen Selbstbestimmungsgesetz erwarten (oder uns erhoffen) können.

28.06, 19 Uhr: Queere Familien und das Abstammungsrecht

Am 28.06. haben wir Theresa Richarz (Mitglied der Kommission Zivil-, Familien- und Erbrecht, Recht anderer Lebensgemeinschaften der Deutschen Juristinnenbunds und des MOM-Projekt Universität Hildesheim; Promotion “Rechtliche Elternschaft und Geschlecht. Verfassungsrechtliche Bewertung der Konstruktion von Geschlecht durch Abstammungsrecht”) und Christina Klitzsch-Eulenburg (Gründerin von nodoption, einer deutschlandweiten Initiative von Familien, die mittels strategischer Prozessführung die rechtliche Lage für queere Familien ändern wollen) zu Gast, die uns das aktuelle Abstammungsrecht vorstellen, beleuchten, welche Probleme und Ungleichheiten sich daraus für queere Familien ergeben und aufzeigen, welche Änderungen die Ampelkoalition diesbezüglich treffen könnte.

Weitere Informationen folgen